Supervision in Form der Balintgruppenarbeit

Bei der fallbezogenen Supervision steht das Geschehen zwischen dem oder den betreffenden Mitarbeitern und dem Patienten/Klienten im Focus der Aufmerksamkeit.

Supervision als Fallsupervision wird seit langem besonders von Berufsgruppen genutzt, zu deren Aufgabenbereich die Arbeit mit Menschen gehört. Das sind v.a. Ärzte, Psychologen, Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter oder Altenpfleger.

Die sog. Fallarbeit besteht darin, das, was in den Begegnungen mit den anvertrauten Menschen  geschieht, vor allem natürlich das Schwierige und Problematische, nachvollziehbar und verstehbar zu machen. Dabei werden Gruppenprozesse genutzt, so dass alle Teilnehmer der Gruppe, auch wenn sie gerade keinen eigenen „Fall“ / Problem vorstellen, von dieser Arbeit profitieren.

Außerdem wird ersichtlich, warum auch Teilnehmer aus unterschiedlichen Fachrichtungen (bei Ärzten) oder Berufsgruppen (in Institutionen z. B. Ärzte, Psychologen, Krankenschwestern und Krankenpfleger, Ergotherapeuten) durchaus in einer Supervisionsgruppe arbeiten können.

Begründet wurde diese Methode der Fallsupervision von Michael Balint, daher auch Name „Balintgruppe“. Nähere Informationen im Kapitel: “Zur Geschichte und Arbeitsweise einer psychoanalytischen Balintgruppe